Hilfe zur Selbsthilfe:
6 Tipps für gute
Geschenkideen

Für manche Leute ist das Schenken wichtiger, als selbst ein Geschenk zu bekommen. Das Gefühl, mit der Idee mitten ins Schwarze getroffen zu haben, ist einfach unbezahlbar. Man freut sich eben darüber, dass sich der andere freut und genießt das begeisterte Lächeln in vollen Zügen. Viele Frauen denken so und machen sich entsprechend viele Gedanken über perfekte Geschenke, vor allem wenn der Beschenkte ihr Freund oder ihr Ehemann ist.

Typische Männergeschenke

Geschenkideen für Männer: Fußball, Frauen, Autos, HandysWer Geschenkideen für Männer sucht, stößt zunächst auf die üblichen Klischees. Alles dreht sich um Männerthemen wie Fußball, Frauen, Autos, Handys. Die schicke Uhr, das sportliche Hemd, die edle Flasche Rotwein, das praktische Grillset sind Klassiker aus dem Fundus der Männergeschenke. Die üblichen Geschenkideen für Frauen sind ähnlich einfallsreich. Die Kuscheldecke fürs Sofa, Schuhe in allen Ausführungen, Wellness-Gutscheine und allerlei Cremes und Tinkturen führen die endlose Liste an. So gut die Geschenktipps auch gemeint sein mögen, sie sind nicht unbedingt immer das Gelbe vom Ei. Für den typischen Mann oder die Standard-Frau mögen sie ja passen, aber irgendwie beschleicht uns das Gefühlt, dass er unserem Schatz nicht wirklich gefallen wird.

Es kommt auf den Anlass an

Geschenkideen müssen zum Anlass passenEs gibt wichtige und weniger wichtige Geschenke, dementsprechend liegt die Messlatte auch unterschiedlich hoch. Während Anlässe wie Hochzeitstag, Geburtstag und Weihnachten mit einer Kopfschmerzgarantie daherkommen, erscheinen Nikolaus und Muttertag eine Spur harmloser. Das Mitbringsel für die Tante dritten Grades oder das Wichtelgeschenk für den Kollegen aus der Buchhaltung zerrt praktisch gar nicht an unseren Nerven. Trotzdem ist auch hier eine gute Idee gefragt. Die Konsequenzen bei Nichtgefallen sind uns nur etwas weniger wichtig.

Aber wie bekommt man die perfekte Geschenkidee für den Partner, von der die Welt noch in Jahren sprechen wird? Die schlechte Nachricht ist, dass ein gewisses Talent zum Schenken einfach dazu gehört. Manche Menschen besitzen es, es wurde ihnen praktisch in die Wiege gelegt, andere leider nicht. Trotzdem lassen sich ein paar einfache Grundregelen leicht erlernen.

Tipps für gute Geschenkideen

  1. Das ganze Jahr lang sammeln: Wer erst Fünf vor Zwölf nach einer Geschenkidee sucht, macht sich das Leben unnötig schwer. Kopfschmerzen sind vorprogrammiert. Nicht nur, dass einem die Zeit davon läuft, die ein oder andere super Idee lässt sich auf die Schnelle gar nicht mehr realisieren. Deshalb macht es Sinn, das ganze Jahr über gute Einfälle aufzuschreiben. Am Besten notiert man die Ideen im Handy, das hat Frau schließlich fast immer dabei. Im Gegensatz zu Männern fällt Frauen das systematische Sammeln von Geschenkideen zum Glück relativ leicht, mit ein bisschen Übung geht es ganz wie von selbst und macht sogar Spaß.

  2. Den Beschenkten genau beobachten: Angeblich fällt es Männern ja schon schwer, sicht selbst etwas zu wünschen. Wunschzettel sind für Weicheier. Aber wie soll Frau da herausbekommen, was er gerne hätte? Abgesehen von den üblichen Verdächtigen wie Blu-Rays oder einen neuen Handy? Aber es kann doch nicht immer das gleiche sein! Einfühlungsvermögen ist das Stichwort für tolle Geschenkideen. Der Schenkende muss darauf achten, was dem Partner oder dem Kollegen (oder wer auch immer das Geschenk bekommen soll) wirklich gefällt. Einfach hingucken und zuschauen: Vor welchem Schaufenster bleibt er stehen? Welches Regal sieht er sich länger an?

  3. Anregungen holen: Im Internet und in Geschäften warten die Geschenke nur darauf, gekauft und verschwenkt zu werden. Natürlich sind die Geschenkideen der Händler ziemlich von der Stange, wie wir oben schon festgestellt haben. Frauen bekommen Parfüm und Männer ein Jahresabo vom Playboy. Aber nicht alle Anregungen sind schlecht und manchmal bekommt man gerade durch einen völlig unpassenden Vorschlag eine gute Idee. Frei nach dem Motto: Das hier wäre gar nichts für ihn, er würde viel lieber … (denk, grübel) … das da wollen. Hurra, ein Geistesblitz!

  4. Freunde fragen: Der Kumpel oder der Kollege hat vielleicht eine andere Sicht auf die Dinge als die Partnerin mit dem Tunnelblick. Gerade wenn es um Männerthemen wie Fußball oder Autos geht, kann ein bisschen Beratung nicht schaden. Auf diese Weise wurden schon viele geniale Geschenkideen geboren.

  5. Geschenkideen organisieren: Wenn er keinen Wunschzettel schreibt, ist man ganz schön aufgeschmissen. Da hilft es, alle Möglichkeiten – auch die ganz Abwegigen wie Kurzurlaub in Rio – auf einen Zettel zu schreiben und einfach zu gucken, was man schon hat. Das klingt jetzt schrecklich nach Mindmap und hochtrabenden Management Techniken. Aber ein bisschen Ordnung wirkt manchmal Wunder.

  6. Alte Wunschzettel aufheben: Sollte er im Suff tatsächlich mal einen Wunschzettel verfasst haben, sollte man ihn unbedingt aufheben! Selbst wenn er aus der 8. Klasse stammt. Vielleicht ist ein alter Wunsch ja die perfekte Geschenkidee von morgen.